Taufe - leicht erklärt
Unsere Kirche lädt alle Menschen zur Taufe ein.
Unsere Kirche hat einen Namen.
Sie heißt: Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern.
Mit der Taufe wird der Mensch
in die christliche Gemeinschaft aufgenommen.
Das bedeutet:
Der Mensch gehört jetzt zur Kirche dazu.
Die Taufe ist etwas ganz Besonderes.
Sie zeigt: Der Mensch wird von Gott angenommen.
Das bedeutet:
Gott liebt ihn.
Gott wird ihn begleiten.
Die Taufe ist ein Sakrament.
Das bedeutet: Es ist ein Zeichen der Liebe Gottes.
Denn Gott will: Dass die Menschen getauft werden.
Eltern entscheiden sich dafür: Ob ihr Kind getauft wird.
Zum Beispiel: Dass ihr Kind evangelisch getauft wird.
Unsere Kirche sagt:
Alle Mädchen und Jungen können getauft werden.
Manche Menschen werden als Kind nicht getauft.
Sie können sich als erwachsene Menschen taufen lassen.
Der getaufte Mensch gehört zur Kirche.
Und er gehört zu einer Kirchen-Gemeinde dazu.
Jeder getaufte Mensch hat seine Kirchen-Gemeinde.
Das ist die Gemeinde, in der er wohnt.
Diese Kirchen-Gemeinde hat einen Namen.
Daran erkennt man sie.
Manchmal gehen die Menschen am Sonntag in eine Kirche.
Dann hören sie dem Pfarrer zu.
Sie beten auch zusammen.
Und sie singen zusammen.
Von dieser Kirchen-Gemeinde werden die Menschen eingeladen.
Zum Beispiel:
zu den Veranstaltungen für Kinder
und zu den Veranstaltungen für erwachsene Menschen.
21.10.2022
EKHN/Büro für leichte Sprache www.leicht-ist-klar.de
Bestattung - leicht erklärt
Bestattung ist ein anderes Wort für Be-erdigung.
Eine Be-erdigung ist ein trauriger Tag.
Denn die Familie und Freunde
haben einen geliebten Menschen verloren.
Und sie denken vielleicht daran:
Dass alle Menschen einmal sterben müssen.
Auch sie selbst.
Viele Menschen glauben aber:
Dass der Tod nicht das Ende ist.
Dass nach dem Tode noch etwas anderes kommt.
Dass sie nicht einfach verschwinden.
Dieser Glaube gibt den Menschen Kraft.
Und sie sind vielleicht nicht mehr so traurig.
Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist.
Deshalb sagt der Pfarrer oder die Pfarrerin bei der Be-erdigung:
Wir geben den Verstorbenen in Gottes Hand.
Wir müssen keine Angst mehr um ihn haben.
Wir müssen uns keine Sorgen mehr um ihn machen.
Gott wird sich um ihn kümmern.
Bei Gott ist der Verstorbene gut aufgehoben.
Die evangelische Kirche kann den Menschen Trost geben.
Der Pfarrer und die Pfarrerin helfen beim Abschied-Nehmen.
Sie sprechen mit den Trauernden
über den christlichen Glauben.
Denn der christliche Glaube sagt:
Dass der Tod nicht das Ende ist.
Es gibt noch etwas nach dem Tod.
Sie helfen dabei:
Sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden.
Und die Trauer-Zeit zu überstehen.
Die evangelische Kirche kennt viele Gebete und Lieder.
Sie sollen die Menschen trösten.
Und sie sollen den Menschen Kraft geben.
Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist.
Die Lieder und Gebete helfen dabei zu glauben:
Dass der Tod nicht das Ende ist.
21.10.2022
EKHN/Büro für leichte Sprache www.leicht-ist-klar.de